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Info zur Produktart

Beschreibung

Intravaginale Inkontinenztherapiesysteme in Form von sog. Vaginaltampons bestehen z. B. aus PVA (Polyvinyl-Alkohol) oder Polyurethanschaumstoff. Die Formgebung ist unterschiedlich und teilweise muss ggf. zum Einführen des Systems eine Einführhilfe verwendet werden. Diese Hilfsmittel sind nur zur Einmalanwendung.

Vor Anwendung sind die Tampons in warmes Wasser zu tauchen und können dann meistens ohne die Benutzung weiterer Gleitmittel eingeführt werden. Die Produkte sollten bis max. 16 Std. in der Vagina verbleiben. Danach können sie an vorhandenen Rückholfäden aus der Vagina entfernt werden. Während des „Wasserlassens“ ist eine Entfernung des Systems nicht erforderlich. Nachts und während der Menstruation sollten diese Vaginaltampons nicht angewendet werden.

Durch die elastische Rückstellkraft dieser Produkte soll die Beckenbodenmuskulatur unterstützt werden und eine Stützung bzw. Aufrichtung des Blasenhalses erreicht werden. Dies kann in bestimmten Fällen zu fast vollständiger Kontinenz führen. Das Tragen von Inkontinenzvorlagen während der Anwendung von Vaginaltampons ist die Regel, man erreicht aber ggf. eine deutliche Reduzierung des Vorlagenverbrauchs.

Vor Einsatz derartiger Systeme ist die Diagnose Stressinkontinenz fachurologisch/gynäkologisch durch eine Zystometrie zu sichern, eine Urge-Inkontinenz ist auszuschließen und andere Behandlungsmethoden (z. B. die OP) sind abzuwägen.


Änderungsdatum: 16.09.2021

Indikation

Schädigung der Miktionsfunktion bei diagnostisch gesicherter weiblicher Belastungsinkontinenz I.- max. II Grades und/ oder Inkontinenzrezidiv nach einer vorausgegangen OP.

Bei diesen Produkten besteht die Gefahr des Toxischen-Schock-Syndromes (TSS).


Änderungsdatum: 16.09.2021

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