Beschreibung

PEP-Maskensysteme sind einfache mechanische Hilfsmittel, mit welchen während der Ausatmung ein einstellbarer positiver Druck in den Atemwegen erzeugt werden kann. Die Masken umschließen Nase und Mund. Sie haben ein Ventilsystem und eine Ausatemstenose, deren Strömungswiderstand durch Verstellung oder Austausch in Stufen veränderbar ist. Der für die richtige Funktion erforderliche, luftdichte Abschluss zwischen Gesicht und Maske wird durch eine entsprechende Ausformung der Masken erreicht, die in verschiedenen Größen erhältlich sind und ein anpas-sungsfähiges Randmaterial aufweisen. Darüber hinaus sind auch Systeme zur Anwendung an einem Tracheostoma verfügbar.


Änderungsdatum: 04.12.2018

Indikation

Schädigung des Atmungssystems mit Veränderungen der Sekretmenge und/oder –qualität mit Sekretretention bei Erkrankungen der unteren Atemwege (z. B. chronisch obstruktiven Lungenkrankheiten, Bronchiektasen, Mukoviszidose)

- Zur Verbesserung der Atmung durch Sekretmobilisation, meist als Ergänzung zu Maßnahmen der Physiotherapie (Krankengymnastik/Atemtherapie) gemäß geltender Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses

Versorgungsbereich gemäß den Empfehlungen nach § 126 SGB V: 14D


Änderungsdatum: 04.12.2018

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